2. Dezember 2011

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„Die Chroniken von Tymoris I“, so nennt sich das Buch, dessen Inhalt wir euch heute vorstellen, und das der erste von drei Bänden zur Geschichte des Herzogtums Tymoris ist, die wir verfasst und über die Spielwelt verteilt haben. Wem der Name Tymoris nichts sagt, dem sei ein Blick in die Besitzurkunde der Bergfeste angeraten, die man in Gothic 1 zusammen mit Lester birgt.

Urkunde

Urkunde

In den Jahrhunderten nach der großen Flut, die die Altvorderen vernichtete, begannen unsere Vorfahren in den Grünen Landen, wie das Gebiet des heutigen Myrtana damals hieß, sesshaft zu werden. Die dichten Urwälder wurden gerodet, Städte wurden gegründet und man begann mit dem Ackerbau.

Das Volk war zu jener Zeit noch in Stämmen organisiert, denen Stammesfürsten vorstanden. Langsam entwickelten sich aus diesen Strukturen heraus jedoch die ersten modernen Fürstentümer. Eines der ältesten von ihnen war Tymoris an der Ostküste des heutigen Reiches.

Das Herzogtum gelangte auf Grund der fischreichen Gewässer und fruchtbaren Böden schon früh zu Reichtum und Macht, da es die Nahrungsversorgung des Inlands gewährleistete. Eine Zeitlang mag es sogar ausgesehen haben, als wäre es dem tymorer Herzog bestimmt, das Land zu einen. Denn verglichen mit dem großen Tymoris, das beinahe ein Drittel der Grünen Lande umfasste, war das kleine Fürstentum Vengard von nur geringer politischer wie wirtschaftlicher Bedeutung.

Dennoch war es am Ende der Fürst von Vengard, der von Innos erwählt wurde und siegreich aus den Kämpfen der Fürstentümer um die Vorherrschaft in den Grünen Landen hervorging. Nichtsdestotrotz sollte Tymoris im neugegründeten Königreich eine bedeutende Rolle spielen.

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